
München ist seit 13 Jahren Mitglied im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder, dem deutschlandweit fast 400 Städte und Gemeinden angehören.
Mit ihrem Beitritt verpflichten sich die Mitglieder zum Einen, klimaschädigende Emissionen durch geeignete Maßnahmen, vor allem in den Bereichen Energie und Verkehr, auf ein nachhaltiges Niveau zu reduzieren. Zum Andern unterstützen die Klima-Bündnis-Städte die Bündnispartner im Amazonasgebiet bei der Regenwalderhaltung.
Die Landeshauptstadt München hat sich mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis verpflichtet, den Ausstoß an klimaschädigendem Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahr 2005 durch Energieeinsparung und Verkehrsvermeidung um 30 Prozent und bis zum Jahr 2010 um 50 Prozent zu reduzieren. In einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Untersuchung wurde im Jahr 2002 festgestellt, dass dieses Ziel nicht zu erreichen ist und weiterer Handlungsbedarf besteht.
In Teilbereichen, wie etwa dem PKW-Verkehr, der sich auf sehr hohem Niveau befindet, wurde der CO2-Ausstoß verringert. Diese Einsparung wird vom stark angestiegenen LKW-Verkehr mehr als aufgehoben. Bei Gewerbe und Industrie als auch in privaten Haushalten stiegen die CO2-Emissionen beim Heizenergieverbrauch bis zu 17 Prozent an.