
Finanzinstitute können großen Einfluss auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung nehmen. Sie entscheiden darüber, welche Kredite sie vergeben, welche Projekte sie finanzieren und welche Investitionen sie tätigen.
Im Jahr 1992 wurde auf Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) eine Bankenerklärung entwickelt - die „Erklärung der Finanzinstitute zur Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung“.
Die Erklärung ist eine Selbstverpflichtung und überlässt den Banken einen großen Gestaltungsspielraum, um konkrete Maßnahmen für eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung zu ergreifen.
Bis heute haben über 200 Banken diese Erklärung unterzeichnet, darunter 31 deutsche Finanzinstitute, von denen 14 ihren Sitz oder Filialen in München haben.
Neun Münchener Finanzinstitute bilden den Arbeitskreis „ Münchener Finanzinstitute und Lokale Agenda 21“. Sie wollen nachhaltiges und zukunftsfähiges Wirtschaften im Sinne der Agenda 21 fördern. Die neun Institute repräsentieren rund 80 Prozent des Finanzmarktes in München.
Auf Nachfrage bieten praktisch alle Finanzinstitute in München ethisch-ökologische Geldanlagen an. Etwa 1 bis 3 Prozent des Vermögens der Münchner wurde so investiert.