
Der Münchner wirft jedes Jahr 15 Kilogramm Kleidungsstücke weg. Ein Großteil davon landet in Sammlungen von kommerziellen Altkleiderverwertern, die regelmäßig die Kleidersäcke direkt vor der Haustüre abholen. Zerschlissene Kleidungsstücke werden aussortiert und zu Lumpen verarbeitet. Noch tragbare oder gut erhaltene Altkleider werden meistens weiterverkauft. Die besten in Secondhand-Läden. Der Rest wird auf Kleidermärkten in Entwicklungsländern billig angeboten.
Bei der Einfuhr in diese Länder werden Zollbestimmungen missachtet, indem der Wert der Kleidung zu niedrig angegeben wird. Dem Staat gehen Steuereinnahmen verloren und die heimische Textilindustrie wird geschädigt. Wer Altkleider sammelt und damit Erlöse erzielt, sollte auch Verantwortung für die Verwertung übernehmen.