
Die Münchner fahren täglich 20 Millionen Kilometer mit dem Auto und verbrauchen dabei 1 Million Liter Treibstoff. Strom und Heizung beziehen die Münchner vor allem aus fossilen Brennstoffen, wie Kohle, Öl und Gas.
Bei Verbrennungen entsteht Kohlendioxid (CO2), das den weltweiten Treibhaueffekt fördert. Wetterextreme, wie Hitze, Niederschläge, Stürme nehmen zu. Überschwemmungen und Dürren sind Beispiele für Folgen des globalen Klimawandels.
Jeder Münchner ist mit 20 Kilogramm CO2 täglich daran beteiligt. Dieser CO2- Ausstoß ist sowohl auf persönliche wie auch auf politische Entscheidungen zurückzuführen.
Anfang der Neunziger Jahre wurde bei der städtischen Planung von 170.000 Wohnungen keinerlei aktive Nutzung der Sonnenenergie vorgesehen, sondern nur ein konventionelles Heizungssystem.
Mit dem „Solarpark 2000“ hingegen ging im Jahr 1999 in München die weltweit größte Solarstrom-Bürgerbeteiligungsanlage ans Netz. In den Bau der Anlage haben 136 Münchner insgesamt 1,8 Millionen Euro investiert. Mittlerweile versorgt sie circa 80 Haushalte mit ökologischem Strom und reduziert dabei die CO2-Emissionen um täglich 640 Kilogramm. O,5 Gramm je Münchner.